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11.05.2005, 16:55 Uhr | Übersicht | Drucken
Aus für den Huhtamaki-Standort durch falsche Unternehmenspolitik

Der Einsatz der Landesregierung wird die Schließung des Standortes Göttingen nicht verhindern

Der Einsatz der Landesregierung wird die Schließung des Standortes Göttingen nicht verhindern - Der Einsatz des Wirtschaftsministers Hirche für den Erhalt des Göttinger Standortes der Huhtamaki-Gruppe wird, was ich sehr bedauere, die Schließung des Huhtamaki-Werkes in Göttingen nicht verhindern. Obwohl das Unternehmen für eine Restrukturierung und den Ausbau des Standortes Göttingen öffentliche Mittel in erheblichem Umfange in Anspruch genommen hat, wurde es seitens der Firmenleitung versäumt, in den letzten Jahren neue Technologien einzusetzen und die Produkte wettbewerbsfähig zu erhalten.

Trotz des Einsatzes der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werk Göttingen und der gegenüber weiteren Huhtamaki-Standorten für das Unternehmen günstigeren Lohnstruktur sieht die Konzernführung keine Möglichkeit, die nun auflaufenden jährlichen Verluste anders als durch eine Schließung des Werkes abzubauen. Das ist – leider – das Ergebnis mehrerer Gespräche, die Wirtschaftsminister Hirche auf Drängen meiner Göttinger Abgeordnetenkollegen Fritz Güntzler und Hartwig Fischer sowie von mir in den letzten Tagen mit dem Vorstandsvorsitzenden Salonen und dem finnischen Botschafter in Berlin geführt hat.

Ich habe die Zusage der Landesregierung, dass sie, soweit hier rechtliche Möglichkeiten bestehen, eine sich abzeichnende Schließung des Standortes Göttingen sozialverträglich begleitet.

Die Belegschaft hat unsere volle Unterstützung.

Harald Noack



aktualisiert von Elke Lahmann, 20.09.2005, 16:56 Uhr

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